#Finenotes - Glengoyne 21 Jahre

Die Destillerie liegt auf der Highlands-Seite. Es werden verschiedene Führungen, einige davon mit Verkostung, angeboten. Weiterhin existiert ein großer Shop, in dem neben den Produkten der Brennerei auch Souvenirs erworben werden können. Erster Eigner wurde George Connell. 1876 wurde Glengoyne von den Gebrüdern Lang aus Glasgow aufgekauft und 1905 in Glengoyne umbenannt, in den 1960er-Jahren von der Edrington Group und 2003 von der Ian Macleod Distillers Limited. Damit befindet sich die Destillerie als eine von nur noch sehr wenigen noch immer in unabhängigem schottischen Familienbesitz. Zur Reifung werden ausschließlich traditionelle Methoden und Rohstoffe verwendet, beispielsweise wird die verwendete Gerste zur Herstellung nur über einem Holzkohlefeuer gedarrt, die sechs hölzernen Washbacks bestehen aus traditioneller Oregon-Kiefer und es gibt nur drei Pot Stills (ein Wash Still & zwei Spirit Stills). Sie ist eine von nur noch zwei Destillerien, die Golden-Promise-Gerste verwenden (die andere ist Macallan).

Dann wollen wir mal loslegen...

In der Nase einfach wunderbar es vermischen sich komplexe Aromen, volle, dunkle Früchte, Eiche, satter Sherry, reife Süße, rote Äpfel, Gewürze, saftige Rosinen, Datteln, dunkle Schokolade...und wenn man das Glas ein bissel von der Nase weghält, kommt der Zimt...einfach herrlich.

Nun wird es Zeit für den ersten Schluck...

Frontalangriff auf die Geschmacksnerven...satter Sherry, voll liegt er im Mund, man merkt das alter...er vesteckt die 21 Jahre überhaupt nicht. Leckere Schockolade in Verbindung mit dunklen Früchten am Ende leicht trockener werdend...schön wärmend.

 

Der Abgang ist lang und wärmend...seidige Eiche breitet sich aus, der Sherry ist immer noch voll da ( 1st Fill Sherry ein Traum ). Dunkle Früchte herrschen weiterhin...

 

Mein Fazit...so muss ein Whisky sein komplex mit vielen Facetten, einfach Toll