#Finenotes - Glen Els Triple Port

1984 gegründet, hatte die Brennerei bereits eine lange Reise durch die Welt der Spirituosen hinter sich bevor sie sich 2002 dem Whisky zu wandte. Mitten im Herzen Deutschlands, im Harz, beginnt die Produktionsreise eines der bekanntesten deutschen Whiskys, dem Glen Els Journey. Dieser nimmt uns mit seiner Fülle an unterschiedlichen Fasstypen mit in den milden Süden Europas. Da der Glen Els nicht in Großserie produziert wird, sind standardisierte oder vollautomatische Massen-Abfüllungen sehr weit weg, denn er wird nur als Single Cask, als Jahrgangsedition oder als Daueredition aus Einzelfässern (wie etwa Journey) hergestellt. Oftmals erfolgt die Abfüllung auch direkt in Fassstärke. Der Glen Els, so nennt sich der Harzer Single Malt Whisky, ist nicht kältegefiltert, denn nur so kann er seine Aromen vollständig bewahren. Diese Sonderedition von Glen Els reifte in drei verschiedenen Sorten von Portweinfässern, welche jede für sich ganz eigene Nuancen in den Whisky einbringen. Es wurden sowohl Ruby- als auch Tawny Port Hogsheads verwendet, sowie einige sogenannte "Ruby Port Firkins", welche nur 50 Liter fassen.

Wir greifen mal wieder zur Hammerschmiede, die Vorfreude ist groß...

 

In der Nase kommt die volle Schoko und Fruchtbreitseite, sehr druckvoll aber nicht unangenehm. Dahinter wird es leichter Vanillenoten umschmeicheln die Nase mit einer leichten Würzigkeit.

Haaahhaa  the show must go on...

Der erste Schluck macht mal richtig was her, voll aber schön elegant, dunkle Früchte wie Pflaumenmus,  Orangenstücken und einem schönen Beerenmix. Dahinter kommt Vanille und Eiche zum Vorschein, schön ausgewogen.

Im Nachklang schön süß mit anklängen von Honig, aber der Fruchtcoktail ist der Hammer!!

 

Mein Fazit: Der kommt viel älter rüber wie er eigentlich ist, schade das es nur 800 Flaschen gab und er mittlerweile fast überall ausverkauft ist. Absolute Kaufempfehlung!!