#Kilkerran 12 Jahre

Glengyle ist eine 1872 von William Mitchell gegründete und 1873 fertiggestellte Whiskybrennerei. Die Brennereigebäude sind in den schottischen Denkmallisten in die Kategorie B einsortiert.[1]

Als in den 1910er Jahren die Whiskybranche von der wirtschaftlichen Depression und der Prohibition in den USA getroffen wurde, musste in der Folge die Destillerie wegen der schlecht laufenden Geschäfte 1919 verkauft werden. Nur kurze Zeit später, 1924, wechselte die Brennerei erneut den Besitzer. Dieser fuhr die Produktion der Brennerei nur ein Jahr später herunter und verkaufte die Restbestände des Whiskys. Ende 2000 wurde die Brennerei durch Mitchell`s Glengyle Ltd. wieder in Stand gesetzt und modernisiert. Geleitet wird die Brennerei seither von Hedley Wright, der ein Nachfahre des Firmengründers William Mitchell ist und bereits die ebenfalls in Campbeltown liegende Brennerei Springbank leitet. Die Brennblasen bezog man von der Brennerei Ben Wyvis, die dort nur wenige Jahre im Einsatz waren, bevor sie 1976 geschlossen wurde. Seit dem 12. August 2016 gibt es mit dem 12 jährigen Kilkerran den ersten Standardwhisky aus der Glengyle-Brennerei. Der Kilkerran 12yo ist der Nachfolger der WIP-Serie (Work in Progress), anhand derer man die Reifung der Whiskys aus der Campbeltown Destillerie über die Jahre verfolgen konnte. Der 12 jährige Single Malt Whisky soll in Zukunft jährlich erscheinen. Campbeltown ist mit derzeit nur drei aktiven Brennereien die kleinster der schottischen Whisky Regionen. Malzige und starke Whiskys sind typisch für dieses Gebiet.

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#Finenotes - Glen Els Triple Port

1984 gegründet, hatte die Brennerei bereits eine lange Reise durch die Welt der Spirituosen hinter sich bevor sie sich 2002 dem Whisky zu wandte. Mitten im Herzen Deutschlands, im Harz, beginnt die Produktionsreise eines der bekanntesten deutschen Whiskys, dem Glen Els Journey. Dieser nimmt uns mit seiner Fülle an unterschiedlichen Fasstypen mit in den milden Süden Europas. Da der Glen Els nicht in Großserie produziert wird, sind standardisierte oder vollautomatische Massen-Abfüllungen sehr weit weg, denn er wird nur als Single Cask, als Jahrgangsedition oder als Daueredition aus Einzelfässern (wie etwa Journey) hergestellt. Oftmals erfolgt die Abfüllung auch direkt in Fassstärke. Der Glen Els, so nennt sich der Harzer Single Malt Whisky, ist nicht kältegefiltert, denn nur so kann er seine Aromen vollständig bewahren. Diese Sonderedition von Glen Els reifte in drei verschiedenen Sorten von Portweinfässern, welche jede für sich ganz eigene Nuancen in den Whisky einbringen. Es wurden sowohl Ruby- als auch Tawny Port Hogsheads verwendet, sowie einige sogenannte "Ruby Port Firkins", welche nur 50 Liter fassen.

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#Finenotes - Glendronach 18 Jahre

1826 wurde die Destillerie Glendronach von James Allardice gegründet. Sie wurde durch Vermittlung des Grafen von Gordon schnell beim Londoner Adel beliebt. Die Besitzer der Destillerie wechselten mehrfach. Von 1920 bis 1960 gehörte sie Charles Grant, einem der Söhne William Grants, dem Besitzer der Destillerie Glenfiddich. Im April 2016 wurde Glendronach zusammen mit Benriach an Brown-Forman (USA) verkauft, denen unter anderem Jack Daniel's und Finlandia Vodka gehören.

Die Glendronach-Whiskys sind wichtige Bestandteile der Scotch-Whisky-Blends von Teacher's. Früher gab es zwei unterschiedliche Versionen von Glendronach. Ein Whisky, "Glendronach Original", der in mehrfach benutzen Fässern reifte und ein anderer, der ausschließlich in Sherryfässern reifte.

Der neue Glendronach ist ingesamt etwas weicher und süßer als früher der Whisky in der "Original"-Serie, ist gleichzeitig aber dunkler und viel karameltöniger als die Sherryversion des Whiskys.

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#The Temple Bar

Wenn man Temple Bar hört, denkt man sofort an den berühmten Stadtteil Dublins. Das Kulturzentrum der Stadt, in dem nach Anbruch der Dunkelheit das Leben pulsiert. Menschen aus aller Welt kommen zusammen und feiern. Mitten in dem pulsierenden Stadtteil steht The Temple Bar, einer Irland’s berühmtester Pubs. Hier treffen sich Jung und Alt, um gemeinsam zu feiern und das Leben zu genießen. Jeden Abend gibt es Live-Musik. Der beste traditional Irish Whiskey wurde von Tom Cleary, dem Besitzer der Temple Bar kreiert. Tom Cleary wollte einen Whiskey eigens für The Temple Bar kreieren und damit eine alte Tradition in Irland wieder aufleben lassen. In früheren Zeiten hat jedes Pub seinen eigenen Pub-Whiskey. Diese Tradition kehrt langsam wieder nach Irland zurück. Für Tom stand fest, es sollte ein eingängiger Whiskey werden mit einer besonderen Note. So wurde es ein Blend, der in Bourbon- und Portweinfässern reifte.

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#Finenotes - Old Pulteney 21 Jahre

In dieser, in der Hafenstadt Wick gelegenen Brennerei, wird der Old Pulteney Single Malt produziert. Der Name Pulteney ist gleichzeitig auch Name des Stadtteils von Wick, in dem sich die Brennerei befindet. Der Old Pulteney ist bekannt für seinen salzigen und trockenen Geschmack, Eigenschaften die dem Old Pulteney auch den Beinamen „Manzanilla des Nordens“ eingebracht hat.
Dem Trend zu Single Malt Whiskys entsprechend, brachte der Besitzer schließlich 1997 die nach über 60 Jahren erste Eigentümerabfüllung auf den Markt, einen zwölf Jahre gelagerten Old Pulteney. Seitdem folgten zahlreiche weitere, unter anderem ein 17 und ein 21 Jahre alter. Der 21 Jahre alte Old Pulteney wurde von Jim Murray in seiner jährlich erscheinenden Whisky Bible zum Whisky des Jahres 2012 gekürt.

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#Finenotes - Aberlour 12 Jahre NCF

Aberlour ist eine Whisky-Destillerie in Charlestown of Aberlour, Speyside. Momentaner Eigentümer ist Chivas Brothers Ltd. für Pernod Ricard, Frankreich. Das Wasser der zur Region Speyside gehörenden Brennerei stammt aus Quellen am Ben Rinnes. Sie verfügt über zwei Maischbottiche (je 12 t) und sechs Gärbottiche (je 70.000 l) aus Edelstahl. Die Whiskys von Aberlour sind im Allgemeinen süß mit Sherry, nicht rauchig und eher fruchtig als würzig. Fast alle Whiskys werden in Sherry- oder Weinfässern gereift, somit ist es ein echter Speysider. Wer es gerne fruchtig, exotisch mag ist bei dieser Brennerei genau richtig.Im Gegensatz zum gefilterten Aberlour 12 Double Cask hat der ungefilterte Aberlour 12 einen Alkoholgehalt von 48 % und bei Kennern und Feinschmeckern ausgesprochen beliebt. Als eine der jüngsten Abfüllungen der Brennerei beweist er einen ganz besonders würzigen Geschmack, der komplex und angenehm ist. Im letzten Jahr hat der Aberlour 12 Non Chill-Filtered gleich zwei Auszeichnungen erhalten. Der „Wine Enthusiast“ hat ihn mit 90 bis 95 Punkten eingestuft und bei der „San Francisco World Spirits Competition“ wurde er mit Doppelgold ausgezeichnet.

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#Finenotes - Macallan Sienna

Am Ufer des Spey gelegen, war The Macallan eine der ersten legalen Brennereien in Schottland: im Jahre 1824 bekam Alexander Reid die Brennlizenz. Als er 1847 starb, übernahm sein Sohn Alexander die Destillerie. Nach dessen Tod ging die Brennerei 1858 an James Shearer Priest und James Davidson, die diese 10 Jahre später an James Stuart, dem damals auch dieGlen - Spey - Destillerie gehörte, veräußerten. 1882 wurde die Brennerei von Roderick Kemp erworben, dessen Familie das Unternehmen in den folgenden 100 Jahren erweiterte. Ab 1965 wurde die Zahl der Brennblasen deutlich erhöht: 1965 von 6 auf 12, 1974 auf 18 und 1975 auf 21. Im Jahr 1999 erwarb die Edrington Group die Brennerei, sie gilt als der Royce Rolls der Speyside. Seit 2012 ersetzt Macallan seine bisherigen Abfüllungen durch die 1824 Serie ohne Altersangabe. Dabei sollen alle kürzer als 18 Jahre gelagerten Varianten (Sherry Oak 10, Sherry Oak 10 Cask Strength, Sherry Oak 12, Fine Oak 10, Fine Oak 12, Fine Oak 15, Fine Oak 17) durch die vier farbkodierten Mischungen ( Gold, Amber, Sienna und Ruby ) ersetzt werden. Alle vier Färbungen beruhen auf der Lagerung und Lagerdauer in den unterschiedlichen Fässern. Macallan färbt seine Whiskys im Gegensatz zu den meisten anderen schottischen Brennereien nicht. Anscheinend ist wieder Besserung in Sicht, der 12er  Double Cask steht in den Startlöchern und ist mittlerweile regelmäßig erhältlich.

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#Finenotes - Bowmore 18 Jahre

Mit der Gründung 1779 durch David Simson war die nach der Stadt Bowmore benannte Whiskybrennerei die erste legale Brennerei auf Islay und eine der ältesten Schottlands. Wie viele schottische Whiskybrennereien wechselte Bowmore im Laufe der Zeit mehrmals die Besitzer. Bei Bowmore werden eingefleischte Whiskyfans zunächst an Namen wie Darkest oder Legend denken müssen. Dies sind alles Abfüllungen, welche aus der 1779 gegründeten Brennerei von der Insel Islay stammen.

 

Sowohl im Geschmack, als auch auf der Landkarte liegt Bowmore zwischen den kräftigen Malts der Südküste und den sanfteren Noten des Nordens. Selbst erfahrene Genießer tun sich schwer die Komplexität dieser Whiskys zu beschreiben. Durch den eisenhaltigen Fels gefiltert, nimmt das Wasser den Torf aus der Erde auf. Der Bowmore 18 Jahre präsentiert wie kein andere Whisky die beliebte Islay-Brennerei. Eine meisterhafte Kombination. Selten haben Sherryfässer und Torfrauch so perfekt harmonisiert.

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#Finenotes - Glenfarclas 25 Jahre

Glenfarclas wurde 1836 von Robert Hay gegründet und bekam 1844 die Lizenz um Whisky  zu brennen. 1865 wurde die Distillerie an John Grant verkauft, dessen Nachfahren noch heute die Brennerei besitzen und diese 1896 renovierten. In den Jahren 1960 und 1976 wurde die Destillerie um jeweils zwei auf heute insgesamt sechs Brennblasen erweitert.Die Whiskys von Glenfarclas werden fast ausschließlich in ehemaligen Sherryfässern (Oloroso) gelagert. Es gibt eine sehr große Palette an verschiedenen Abfüllungen von der Destillerie selber. Aufgrund der hohen Lagerkapazitäten und der gezielten Bestandspflege ist Glenfarclas in der Lage alte Jahrgänge im Standardprogramm dem Markt anzubieten. Die Brennerei nutzt hauptsächlich Sherry Butts mit einem Fassungsvolumen von 500 Litern, aber auch 250 Liter Sherry Hogshead, die typischere Größe in Schottland. Gelagert werden die Fässer in traditionellen Dunnage Lagerhäusern, die sich schon seit den 1880ern bewähren. Dicke Steinwände und der aus festgestampfter Erde bestehende Boden sorgen für ein konstantes Mikroklima, die Temperaturschwankungen überschreiten nie 6 °C. Diese konstanten Temperaturen sorgen für einen langsamen und beständigen Reifeprozess, der gerade dem Glenfarcas 25 Jahre zugute kommt.

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#Finenotes - Glen Els Journey

1984 gegründet, hatte die Brennerei bereits eine lange Reise durch die Welt der Spirituosen hinter sich bevor sie sich 2002 dem Whisky zu wandte. Mitten im Herzen Deutschlands, im Harz, beginnt die Produktionsreise eines der bekanntesten deutschen Whiskys, dem Glen Els Journey. Dieser nimmt uns mit seiner Fülle an unterschiedlichen Fasstypen mit in den milden Süden Europas. Gleich 6 unterschiedliche Fasstypen kamen bei diesem Single Malt zum Einsatz. Da der Glen Els nicht in Großserie produziert wird, sind standardisierte oder vollautomatische Massen-Abfüllungen sehr weit weg, denn er wird nur als Single Cask, als Jahrgangsedition oder als Daueredition aus Einzelfässern (wie etwa Journey) hergestellt. Oftmals erfolgt die Abfüllung auch direkt in Fassstärke. Der Glen Els, so nennt sich der Harzer Single Malt Whisky, ist nicht kältegefiltert, denn nur so kann er seine Aromen vollständig bewahren.

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#Finenotes - Arran Port Cask

Harold J. Currie, ehemaliger Geschäftsführer von Seagram begann 1991 mit dem Bau der Brennerei. Am 29. Juni 1995 wurde der erste Whisky produziert, die offizielle Eröffnung der Destillerie fand 1997 durch die Queen statt. Seit 2001 ist der Whisky regulär erhältlich.Damit besitzt Arran nach über 150 Jahren wieder eine Brennerei. Die Brennerei Arran hat zwei Pot Stills und einen jährlichen Ausstoß von etwa 750.000 Litern. Das Meiste davon geht in die Single-Malt-Whisky-Produktion, ein kleiner Teil in die Produktion ihrer eigenen Blended Malts. 

Obwohl Arran eine sehr junge Brennerei ist, hat man schon sehr viele Abfüllungen im Programm. Es gibt den 10-jährigen, 12-, 14- und 18jährigen. Dies sind die Standardabfüllungen, und die meisten davon sind mit 46% Alkoholgehalt abgefüllt, seine Whiskys sind nicht kühl gefiltert.

Es gibt auch ein großes Angebot an Wein-Finishes, nämlich Sauternes, Amarone und Portwein. Außerdem gibt es eine spezielle getorfte Variante, eine Bourbonfass-Edition und eine Sherry-Finish-Edition. Die Lagerhäuser der Brennerei sind voll mit Ex-Bourbon- und Ex-Sherryfässern, um das Geschmacksprofil auszubalancieren. Zusätzlich finden sich im Lager jede Menge verschiedener Weinfässer für die vielen Wein-Finishes.

 

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#Finenotes - Macallan Ruby

Am Ufer des Spey gelegen, war The Macallan eine der ersten legalen Brennereien in Schottland: im Jahre 1824 bekam Alexander Reid die Brennlizenz. Als er 1847 starb, übernahm sein Sohn Alexander die Destillerie. Nach dessen Tod ging die Brennerei 1858 an James Shearer Priest und James Davidson, die diese 10 Jahre später an James Stuart, dem damals auch dieGlen - Spey - Destillerie gehörte, veräußerten. 1882 wurde die Brennerei von Roderick Kemp erworben, dessen Familie das Unternehmen in den folgenden 100 Jahren erweiterte. Ab 1965 wurde die Zahl der Brennblasen deutlich erhöht: 1965 von 6 auf 12, 1974 auf 18 und 1975 auf 21. Im Jahr 1999 erwarb die Edrington Group die Brennerei, sie gilt als der Royce Rolls der Speyside. Seit 2012 ersetzt Macallan seine bisherigen Abfüllungen durch die 1824 Serie ohne Altersangabe. Dabei sollen alle kürzer als 18 Jahre gelagerten Varianten (Sherry Oak 10, Sherry Oak 10 Cask Strength, Sherry Oak 12, Fine Oak 10, Fine Oak 12, Fine Oak 15, Fine Oak 17) durch die vier farbkodierten Mischungen ( Gold, Amber, Sienna und Ruby ) ersetzt werden. Alle vier Färbungen beruhen auf der Lagerung und Lagerdauer in den unterschiedlichen Fässern. Macallan färbt seine Whiskys im Gegensatz zu den meisten anderen schottischen Brennereien nicht. Anscheinend ist wieder Besserung in Sicht, der 12er  Double Cask steht in den Startlöchern und ist mittlerweile regelmäßig erhältlich.

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#Finenotes - Benromach Sassicaia 2007/2016

Die Brüder Duncan und John MacCallum von der Glen Nevis Distellery in Campeltown und F. W. Brickmann gründeten 1898 die Benromach Distellery Company. Durch mehrere Verkäufe in den weiteren Jahrzenten wurde die Brennerei 1983 stillgelegt. 1993 wurden die ausgeräumte Brennerei und deren Lagerbestände durch Gordan & MacPhail gekauft. Diese renovierten die Destillerie und statteten sie mit zwei Brennblasen neu aus. Am 15. Oktober 1998 erfolgte die offizielle Wiedereröffnung durch Prince Charles.G&M baute die Brennerei umgehend um – ganze 5 Jahre ließ man sich Zeit - stattete Benromach mit neuen Brennblasen aus und eröffnete die Brennerei 1998 – 100 Jahre nach Ihrer Gründung – neu. Eines ihrer Produkte ist ein Whisky, basierend auf Gerste aus ökologischem Anbau (Benromach Organic). Benromach Whisky wird in zwei Brennblasen gebrannt, einer wash still mit 7500 Litern Volumen und einer spirit still mit 5000 Litern Volumen. Diese verhältnismäßig kleinen Brennblasen bescheren Benromach ein eher schweres Destillat. Die Benromach Distillery besitzt einen 1,5 Tonnen schweren Maischbottich aus Edelstahl, sowie vier Lärchenholz-Gärbottiche zu je 11000 Litern. Die Brennblasen werden durch Dampf erhitzt. Das Wasser für Benromach wird aus den Chapelton Quellen entnommen.

 

 

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#Finenotes - Kilchoman Sanaig

Die Kilchoman-Destillerie befindet sich im Nordwesten der Insel Islay und ist die einzige Destillerie der Insel, die nicht direkt am Meer liegt. Bis zur Gründung der Abhainn Dearg-Destillerie auf der Insel Lewis im Jahr 2008 war sie die westlichst gelegene Destillerie Schottlands. Zudem war sie zum Zeitpunkt ihrer Gründung im Jahr 2005 die erste neu gegründete Whiskybrennerei auf Islay seit 124 Jahren. Die Brennerei nahm ihre Produktion im Juni 2005 auf,  das erste Fass wurde am 14. Dezember 2005 abgefüllt. Als eine von nur noch sechs Brennereien Schottlands verfügt Kilchoman über eine „floor maltings“, die zumindest einen Teil des benötigten Malzes liefern – aus Gerste hergestellt, die auf den umliegenden Feldern der Rockside Farm angebaut wird. Der Rest wird aus der bekannten Mälzerei von Port Ellen bezogen, und zwar aus denselben Chargen, die für die berühmte Ardbeg-Brennerei mit einem Phenolgehalt von ungefähr 50 ppm gemälzt werden.

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#Finenotes - Bowmore 15 Jahre

Mit der Gründung 1779 durch David Simson war die nach der Stadt Bowmore benannte Whiskybrennerei die erste legale Brennerei auf Islay und eine der ältesten Schottlands. Wie viele schottische Whiskybrennereien wechselte Bowmore im Laufe der Zeit mehrmals die Besitzer. Bei Bowmore werden eingefleischte Whiskyfans zunächst an Namen wie Darkest oder Legend denken müssen. Dies sind alles Abfüllungen, welche aus der 1779 gegründeten Brennerei von der Insel Islay stammen.

 

Sowohl im Geschmack, als auch auf der Landkarte liegt Bowmore zwischen den kräftigen Malts der Südküste und den sanfteren Noten des Nordens. Selbst erfahrene Genießer tun sich schwer die Komplexität dieser Whiskys zu beschreiben. Durch den eisenhaltigen Fels gefiltert, nimmt das Wasser den Torf aus der Erde auf. Der Bowmore 15 Darkest stammt von der schottischen Insel Islay und genießt eine Reifezeit von 15 Jahren. Der erste Teil der Reifung findet in Bourbon Fässern statt und wird gefolgt von einer drei-jährigen Lagerung in Sherry-Fässern, wodurch sich dieses Aroma und der tolle Geschmack entfalten.

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#Finenotes - Glendronach 12 Jahre

1826 wurde die Destillerie Glendronach von James Allardice gegründet. Sie wurde durch Vermittlung des Grafen von Gordon schnell beim Londoner Adel beliebt. Die Besitzer der Destillerie wechselten mehrfach. Von 1920 bis 1960 gehörte sie Charles Grant, einem der Söhne William Grants, dem Besitzer der Destillerie Glenfiddich. Im April 2016 wurde Glendronach zusammen mit Benriach an Brown-Forman (USA) verkauft, denen unter anderem Jack Daniel's und Finlandia Vodka gehören.

Die Glendronach-Whiskys sind wichtige Bestandteile der Scotch-Whisky-Blends von Teacher's. Früher gab es zwei unterschiedliche Versionen von Glendronach. Ein Whisky, "Glendronach Original", der in mehrfach benutzen Fässern reifte und ein anderer, der ausschließlich in Sherryfässern reifte.

Der neue Glendronach ist ingesamt etwas weicher und süßer als früher der Whisky in der "Original"-Serie, ist gleichzeitig aber dunkler und viel karameltöniger als die Sherryversion des Whiskys.

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#Finenotes - The Macallan 12 Jahre

Am Ufer des Spey gelegen, war The Macallan eine der ersten legalen Brennereien in Schottland: im Jahre 1824 bekam Alexander Reid die Brennlizenz. Als er 1847 starb, übernahm sein Sohn Alexander die Destillerie. Nach dessen Tod ging die Brennerei 1858 an James Shearer Priest und James Davidson, die diese 10 Jahre später an James Stuart, dem damals auch dieGlen - Spey - Destillerie gehörte, veräußerten. 1882 wurde die Brennerei von Roderick Kemp erworben, dessen Familie das Unternehmen in den folgenden 100 Jahren erweiterte. Ab 1965 wurde die Zahl der Brennblasen deutlich erhöht: 1965 von 6 auf 12, 1974 auf 18 und 1975 auf 21. Im Jahr 1999 erwarb die Edrington Group die Brennerei, sie gilt als der Royce Rolls der Speyside. Seit 2012 ersetzt Macallan seine bisherigen Abfüllungen durch die 1824 Serie ohne Altersangabe. Dabei sollen alle kürzer als 18 Jahre gelagerten Varianten (Sherry Oak 10, Sherry Oak 10 Cask Strength, Sherry Oak 12, Fine Oak 10, Fine Oak 12, Fine Oak 15, Fine Oak 17) durch die vier farbkodierten Mischungen ( Gold, Amber, Sienna und Ruby ) ersetzt werden. Alle vier Färbungen beruhen auf der Lagerung und Lagerdauer in den unterschiedlichen Fässern. Macallan färbt seine Whiskys im Gegensatz zu den meisten anderen schottischen Brennereien nicht. Anscheinend ist wieder Besserung in Sicht, der 12er  Double Cask steht in den Startlöchern.

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#Finentes - Edradour Caledonia 12 Jahre

Edradour ist die kleinste schottische Whiskybrennerei. Sie liegt in einem kleinen Tal, verborgen von umliegenden Bergen, östlich der Ortschaft Pitlochry. Von den Angestellten werden nur zwölf Fässer mit 600 Gallonen (ca. 2.720 Liter) Destillat pro Woche hergestellt. Jährlich kommen jedoch bis zu 100.000 Besucher zu dieser Destillerie, so dass zusätzlich fast 20 Fremdenführer beschäftigt werden müssen. Die Brennereigebäude sind in den schottischen Denkmallisten in die Kategorie B einsortiert. Im Juli 2014 reichte Signatory Vintage beim Perth & Kinross Council Planungsunterlagen zum Neubau der Ballechin Distillery auf dem Gelände der bereits in Besitz befindlichen Edradour Distillery in Pitlochry ein. Man käme damit der gestiegenen Nachfrage nach schottischem Whisky nach. Nach Angaben des Besitzers ist ein weiterer Produktionsausbau mit der vorhanden Anlage nicht mehr möglich. Die neue Ballechin Brennerei soll mindestens zu einer Verdoppelung der Kapazitäten führen. Der inoffizielle Titel "Kleinste Destillerie Schottlands" könnte durch diese Erweiterung verloren gehen. Die Bauarbeiten für die neue Brennerei begannen im Winter 2015/16 und bis Ende 2017 sollen die Anlagen einsatzbereit sein.

 

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#Finenotes - Aberlour 16 Jahre Double Cask

Aberlour ist eine Whisky-Destillerie in Charlestown of Aberlour, Speyside. Momentaner Eigentümer ist Chivas Brothers Ltd. für Pernod Ricard, Frankreich. Das Wasser der zur Region Speyside gehörenden Brennerei stammt aus Quellen am Ben Rinnes. Sie verfügt über zwei Maischbottiche (je 12 t) und sechs Gärbottiche (je 70.000 l) aus Edelstahl. Die Whiskys von Aberlour sind im Allgemeinen süß mit Sherry, nicht rauchig und eher fruchtig als würzig. Fast alle Whiskys werden in Sherry- oder Weinfässern gereift, somit ist es ein echter Speysider. Wer es gerne fruchtig, exotisch mag ist bei dieser Brennerei genau richtig.

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#Finentoes - Balvenie 12 Jahre DW

Balvenie wurde 1892 von William J. Grant, der auch Glenfiddich gründete, erbaut. Der erste Brennvorgang fand am 1. Mai 1893 statt. Balvenie liegt heute noch unterhalb der Glenfiddich Destillerie an den Hängen der Convals nahe Dufftown. Bei der Errichtung von Balvenie verwendete man kostengünstige gebrauchte Brennblasen von Lagavulin und Glen Albyn, 1957 wurde die Anzahl der Brennblasen von zwei auf vier erhöht, 1965 und 1971 wurde die Brennerei renoviert und ausgebaut. Zuerst kamen zu den vier Brennblasen zwei weitere hinzu, dann noch einmal eine. Inzwischen verfügt die Brennerei über neun Brennblasen. Das Wasser zum Brennen wird heute noch lokalen Quellen (Robbie Dubh) entnommen, die sich Balvenie mit der großen Schwester Glenfiddich immer ebenso teilen musste, wie die Kesselschmiede,  Küfer und den Brennmeister David Steward.

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#Finenotes - Glengoyne 21 Jahre

Die Destillerie liegt auf der Highlands-Seite. Es werden verschiedene Führungen, einige davon mit Verkostung, angeboten. Weiterhin existiert ein großer Shop, in dem neben den Produkten der Brennerei auch Souvenirs erworben werden können. Erster Eigner wurde George Connell. 1876 wurde Glengoyne von den Gebrüdern Lang aus Glasgow aufgekauft und 1905 in Glengoyne umbenannt, in den 1960er-Jahren von der Edrington Group und 2003 von der Ian Macleod Distillers Limited. Damit befindet sich die Destillerie als eine von nur noch sehr wenigen noch immer in unabhängigem schottischen Familienbesitz. Zur Reifung werden ausschließlich traditionelle Methoden und Rohstoffe verwendet, beispielsweise wird die verwendete Gerste zur Herstellung nur über einem Holzkohlefeuer gedarrt, die sechs hölzernen Washbacks bestehen aus traditioneller Oregon-Kiefer und es gibt nur drei Pot Stills (ein Wash Still & zwei Spirit Stills). Sie ist eine von nur noch zwei Destillerien, die Golden-Promise-Gerste verwenden (die andere ist Macallan).

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#Finenotes - Talisker 10 Jahre

Der Talisker ist ein doppelt destillierter Single Malt Scotch Whisky. Die Produktionsstätte verfügt über fünf Brennblasen: Zwei Wash Stills (je 14.706 l) und drei Spirit Stills (je 11.024 l). Es werden noch Kondensierungsspulen statt moderner Kondesner verwendet. Angeblich sorgen diese für einen besseren und volleren Geschmack. Das verwendete Malz ist äußerst torfig,  der Phenolgehalt ist mit 25 ppm relativ hoch. Das für die Produktion verwendete Wasser stammt aus 14 verschiedenen Quellen und fließt ebenfalls über Torf, was den Geschmack weiter intensiviert.

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#Finenotes - Springbank 15 Jahre

Die Springbank Distillery ist eine Whiskybrennerei auf der Halbinsel Kintyre, Schottland. Sie ist neben Glen Scotia eine der beiden letzten Brennereien der Whiskyregion Campbeltown, in der es früher rund 30 Brennereien gab. Eine dritte Brennerei, Glengyle, wurde 2004 eröffnet. Springbank ist seit 1837 im Besitz der Familie Mitchell und hat sich ihre Unabhängigkeit bis heute bewahrt. Gleichzeitig ist sie eine der wenigen Brennereien, die mehr als einen Single Malt herstellen - außer Springbank wird hier auch Longrow und, seit Ende 1997, Hazelburn gebrannt. Ebenfalls im Besitz der Mitchell-Dynastie befindet sich die Firma Wm.Cadenhead, einer der ältesten und größten unabhängigen Abfüller von Whisky in Schottland.

 

 

 

                                   

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#Finenotes - Macallan 2006/2015 G&M

Der Speymalt der Macallan Distillery Reihe beinhaltet eine Serie von außerordentlichen Single Malts. Jeder einzelne wurde in den besten Fässern gelagert und von Gordon & Macphail ausgewählt.

Gordon & MacPhail ist ein unabhängiger Whisky-Abfüller in Elgin, im Herzen der schottischenWhiskyprduktion. Die Firma hat 2005 ihr 110-jähriges Bestehen gefeiert. Bekannt wurde der Abfüller Gordon & Macphail vor allem durch sein riesiges Lager mit wundervollen alten Whiskys von Macallan, Glen Grant und vielen mehr...

Die Philosophie von Gordon & MacPhail besteht darin, neu destillierten Whisky direkt bei den Herstellern zu kaufen und in eigenen Lagerhäusern reifen zu lassen. Man ist sehr stolz auf die breite Produktpalette. In den Lagerhäusern liegen heute noch bis zu 60 jahre alte Raritäten. Die alten Whiskys werden nach und nach in kleinen Mengen auf den Markt gebracht.

 

                                       

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#Finenotes - Glenfarclas 17 Jahre

Glenfarclas wurde 1836 von Robert Hay gegründet und bekam 1844 die Lizenz um Whisky  zu brennen. 1865 wurde die Distillerie an John Grant verkauft, dessen Nachfahren noch heute die Brennerei besitzen und diese 1896 renovierten. In den Jahren 1960 und 1976 wurde die Destillerie um jeweils zwei auf heute insgesamt sechs Brennblasen erweitert.Die Whiskys von Glenfarclas werden fast ausschließlich in ehemaligen Sherryfässern (Oloroso) gelagert. Es gibt eine sehr große Palette an verschiedenen Abfüllungen von der Destillerie selber. Aufgrund der hohen Lagerkapazitäten und der gezielten Bestandspflege ist Glenfarclas in der Lage alte Jahrgänge im Standardprogramm dem Markt anzubieten.

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